Hamburger Schafe

Die römisch-katholische Kirche versteht sich von jeher (also fast seit ihrer de-facto Gründung zum Konzil von Nicäa) als »Kirche von oben«. Und genauso wird auch dieses Thema ausgehen: »Auf freundliche Worte aus Rom können die Hamburger wohl hoffen. Der Papst beantworte Hilfegesuche üblicherweise mit einem Brief,…«

Eben: Reden und Klagen darf der Laie, aber Ändern darf er nichts.

Hier rufen die Schafe auf sogar mehr Papier zu verplempern: https://www.change.org/p/papst-franziskus-offener-brief-an-papst-franziskus-zur-krise-im-erzbistum-hamburg

Reagierung und Popelismus

Ich behaupte der Autor hat noch ein Problem übersehen: »Die Parteien sind der Tod der Demokratie.« (Klafünf 2017)

Parteien sind im Beginn Zusammenschlüsse von Menschen mit ähnlicher Gesinnung. Über die Jahre verändern sie sich zu Unternehmen, deren wesentliches Interesse am Marktanteil besteht.

Dies gilt nicht nur für die weniger sichtbaren, bezahlten Angestellten der Partei, sondern mit steigendem Platz in der Hierarchie auch für die sichtbaren Akteure, die eigentlich unabhängige Politik leisten sollten, oft aber nur am Markt um die Fleischtöpfe taktieren.

Innovationen und nötige Veränderungen sind so nicht machbar.

=> Siehe auch: http://berufsbeleidigt.de/politik/

Yascha Mounk

  • http://www.sueddeutsche.de/politik/interview-mit-populismusforscher-die-liberale-demokratie-bricht-gerade-auseinander-1.3860653

Weihnachtsbaum

Am 25. Dezember 1642 wurde Isaac Newton geboren. Einer der tiefen Einblicke, die er der Welt schenkte, war die Beschreibung der Gravitation, also der Anziehung von Massen. Eine Anekdote berichtet, ein Apfel, der von einem Baum auf ihn fiel, hätte sein Interesse an dieser Fragestellung geweckt. Und daher schmücken Menschen heutzutage immer noch Bäume mit bunten Accessoires und Lichtern um diesen Glanz der Erkenntnis an seinem Geburtstag zu feiern.

https://de.wikipedia.org/wiki/Isaac_Newton

Leitkultur à la Misère

http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/de-maizieres-zehn-punkte-plan-14994262.html

1. Soziale Gewohnheiten

Da finde ich Konventionen hilfreicher als Begriff. Es hat keinen Sinn, warum man sich die Hand gibt oder im Straßenverkehr rechts vor links gilt, aber — es ist nützlich. Genauso wie man eine Namenskonvention für Variablen in Softwareprojekten hat. Es braucht dazu keine Philosophie, nur Nützlichkeit. Weiterlesen