Peanuts 2016

Im vergangenen Jahr 2016 kündigten 162.093 Menschen ihre Mitwirkung bei der Papst AG. Bei der anderen Unternehmung verließen 211.264 das Boot. Macht in Summe 373.357 Ex-Schafe. Also Peanuts.

»Die Bischofskonferenz teilte mit, man wolle den Ausgetretenen aktiv nachgehen, um das Handeln der Kirche kritisch zu überprüfen und auch neu auszurichten.« Ich glaube nach dem Genuss dieses Satzes habe ich morgen ernsthafte Schmerzen an allen Muskeln und Geweben die zum herzhaften Lachen nötig sind.

Wenn noch die Zahlen zwischen biologischem Schwund und Zwangstaufen dazu genommen werden, sind es in der Bilanz ca. 530.000 Menschen Totalverlust für die mit 11,6 Mrd. EUR an Kirschensteuern pekuniär hypertrophierten Gespenster­beschleim­scheißer­gesellschaften. Bei der ›violetten‹ Meldung der EKD sind diese Geldmengen detaillierter gelistet.

Da sind die 6.461 + 2.574 = 9.035 freiwilligen Eintritte zur RKK lediglich bedeutungslose Marginalien. So hilfreich wie ein Taschentuch bei Brechdurchfall.

»Kein Sakrament, aber einer der wichtigen Bestandteile kirchlichen Lebens ist die kirchliche Bestattung.« Dem habe ich nichts mehr hinzu zu fügen. DOCH! Es gibt natürlich freie Feiersprecher! Anfragen kann ich gerne weiterleiten oder in BW und RLP selbst bearbeiten.

Links

Übersicht zurück bis 1992: kirchenaustritt.de/statistik

Es auch eine Umfrage, bei der man in gelegentlichen Freitexten auch seine ernsthafte Ansicht detaillieren kann: soscisurvey.de/kirchstud/


Nachschlag

Jenseits der schönfärberischen Überschrift von nachlassenden Austritten, gibt es einen ganz knallharten Fakt:

Bundesweit verzeichneten die Kirchen 580.000 Sterbefälle aus ihrer Mitgliedschaft. Getauft wurden jedoch lediglich 352.000 Menschen. Dieser „demographische Mitgliederverlust« beläuft sich auf ca. 228.000 Personen.

https://hpd.de/artikel/mitgliederschwund-schoen-geredet-14658

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2 thoughts on “Peanuts 2016

  1. https://www.noz.de/deutschland-welt/vermischtes/artikel/926449/kirchenaustritte-zahlen-leicht-ruecklaeufig

    »Der Osnabrücker Generalvikar zieht folgendes Fazit: „Meiner Meinung nach lassen sich Vertrauen und Glaubwürdigkeit vor allem durch Offenheit und Transparenz zurückgewinnen.“«

    Na ja, vielleicht könnte man einfach mal das Gespenst, dass man anhimmelt auch zeigen. Ich würden dann aber immer noch kein Mitglied eines Gespensterbeschleimscheißervereins werden.

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