Fegefeuer

Alles steht im Zeichen des Klimawandels. Auch das so genannte Fegefeuer ist in die Kritik geraten. Es ist unklar, wie hoch der Einsatz fossiler Brennstoffe ist und auch über die NOx-Belastung wird spekuliert. Allgemein geht man jedoch davon aus, dass selbst stark überschrittene Grenzwerte dort nicht zum Tod führen, was damit zusammenhängt, dass die sich im Risikobereich Aufhaltenden bereits tot sind.

In diese Zeit der kritischen Betrachtung fällt diese Charme-Offensive der katholischen Kirche, die mit verschiedenen Ängsten rund um das Fegefeuer (auch Purgatorium / Reinigungsort genannt) aufräumt. Es bleibt nur zu hoffen, das dieser „Ort der Reinigung“ auch „Ort der Abgasreinigung“ ist.

Historische Darstellungen zeigten das Fegefeuer noch als Flammenmeer, in dem Menschen bei vollem Bewusstsein verbrannt werden. Heute tendiert offenbar die Vorstellung dazu, das „Fegefeuer“ sei eher eine Art Wellnes-Oase oder Therapie-Einrichtung – oder wie es der Mainzer Bischof formuliert, eine „Begegnung, ein Akt der Selbsterkenntnis und Veränderung“. Na, das stimmt ja tröstlich.

Bezug: https://www.katholisch.de/artikel/23465-kohlgraf-das-fegefeuer-ist-kein-ort-der-qual

Quelle: https://www.facebook.com/marc.andressen/posts/10219950752336955

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