bookmark_borderBitte keine Sternsinger!

Beschwerde des Personalrates des Ministeriums für Bildung, Jugend und Sport in Brandenburg

– Ein Tipp für Mitarbeiter im öffentlichen Dienst –

Anlass war der Neujahrsempfang des Ministeriums, wo Sternsinger aufgetreten waren. In diesem Jahr nahmen dabei einen großen zeitlichen Rahmen der Auftritt der Sternensinger einschließlich eines Spendenaufrufes und die Überbringung des Segens in Anspruch.

Mitarbeiter haben den Personalrat gebeten, ihr Unverständnis für die Präsentation dieser religiös geprägten Teile im Zusammenhang mit einer dienstlichen Veranstaltung zu bringen. Glaubens- und Religionsfreiheit schließt auch ein, dass jeder selbst entscheide, ob und wann er religiösen Bekenntnissen folgt.
Hierzu gehört auch das Recht, ein bekenntnisfreies Leben zu führen.

Es folgte der Hinweis, dass öffentliche Einrichtungen religiöse und weltanschauliche Neutralität zu wahren haben. Es wurde gebeten künftig bei dienstlichen Veranstaltungen auf religiöse oder weltanschauliche Darbietungen zu verzichten oder diese organisatorisch stärker von dienstlichen Angelegenheiten zu trennen.

Quelle: Potsdamer Neueste Nachrichten, 04.03.2014, Thorsten Metzner
—> pnn.de/brandenburg-berlin/834314/


Weitere Links

http://www.svz.de/bb-uebersicht/Kultur_BB/beamte-contra-sternsinger-id5910301.html

http://www.kath.net/news/45133

http://www.katholisch.de/de/katholisch/themen/politik/140306_kritik_sternsinger_ministerium.php

http://www.domradio.de/themen/kirche-und-politik/2014-03-06/spd-politikerin-verteidigt-sternsinger-im-brandenburger

http://brightsblog.wordpress.com/2014/03/05/brandenburg-kulturkampf-im-bildungsministerium/

bookmark_borderSchuld

… ist auf der Müllhalde der Justiz.

»Trotzdem gibt es diese Menschen. Alleine die Tatsache, dass sie eine von der Mehrheit abweichende Sexualpräferenz haben, ist aber nicht der Grund für die Strafbarkeit. Da können sie nämlich nichts für. Und solange sie keine Straftaten begehen, geht das auch niemanden etwas an.

Unser Strafrecht bestraft keine Menschen wegen ihres Soseins, sondern es stellt ausschließlich konkrete Handlungen unter Strafe, durch die bestimmte Rechtsgüter gefährdet werden oder gefährdet werden können.«

http://www.theeuropean.de/heinrich-schmitz/8018-der-fall-edathy-kinderpornos-und-das-recht

Mir geht es jetzt gar nicht um Kinderpornographie, sondern um diesen Satz »Unser Strafrecht …«. Wir bestrafen niemanden, weil er »Schuld« ist, sondern für seine Tat und bei folgenreichen Taten sogar für den Versuch. Aber nicht ursächlich die Motivation (= Schuld) für die Tat. Das spielt gelegentlich beim Strafmaß eine Rolle — und zwar in beide Richtungen.

Soviel zu der Antwort »Aber wenn einer keine Schuld hat, können wir ihn doch nicht verurteilen?«. Aber sicher können wird das. Unwissenheit schützt auch nicht vor Strafe!

http://de.wikipedia.org/wiki/Ignorantia_legis_non_excusat

bookmark_borderEkklesiogene Debilität, Imbezillität und Idiotie

Salafisten haben in Syrien eine 150 Jahre alte Eiche gefällt, da diese „angebetet“ würde. Der Baum galt Muslimen und Christen als „Wunschbaum“.

Es wird interessant sein, zu beobachten, was die Islamisten gegen die Sonne tun werden, wenn diese von Andersgläubigen „angebetet“ wird.

http://www.deutsch-tuerkische-nachrichten.de/2013/12/494646/syrien-al-qaida-erklaert-baeumen-den-krieg/

http://hpd.de/node/17388

bookmark_borderDer lange Atem

»Eine neue wissenschaftliche Wahrheit* pflegt sich nicht in der Weise durchzusetzen, dass ihre Gegner überzeugt werden und sich als belehrt erklären, sondern vielmehr dadurch, dass ihre Gegner allmählich aussterben und dass die heranwachsende Generation von vornherein mit der Wahrheit vertraut gemacht ist.«

Max Planck, Wissenschaftliche Selbstbiographie, 1948 „Der lange Atem“ weiterlesen

bookmark_borderReligionsfrieden statt Konfrontation?

Osnabrück gegen kirchliches Arbeitsrecht

Der Rat der Stadt Osnabrück hat am 12. November einen als sensationell zu bezeichnenden Beschluss gefasst: Das kirchliche Arbeitsrecht wird kritisiert und eine Stärkung der Arbeitnehmerrechte für die Beschäftigten in kirchlichen Einrichtungen gefordert. „Religionsfrieden statt Konfrontation?“ weiterlesen